Maschener Seevengetie

Gleich hinter Maschen beginnt die Serengeti, äh, die Seevengeti.
Gleich hinter Maschen beginnt die Serengeti, äh, die Seevengeti.

Eigentlich ist es ja nur das Seevetal, das man umrunden kann. Doch man glaubt es kaum, wenn man vom eher hässlichen Maschener Bahnhof los läuft! Inmitten des NSG liegen versteckt zwei Baggerseen, dessen Herkunft man heute nicht mehr ahnt. Als man für den zweitgrößten Rangierbahnhof sehr viel Sand brauchte, wurde er hier entnommen - und später daraus das Naturschutzgebiet "Unteres Seevetal" gebildet. Neben den neuen Seen wurde auch eine Savanne geschaffen. Seevengeti lässt grüßen. Was für ein Glück für Mensch und Tier.

Ich entscheide mich, links herum um das NSG zu laufen. Vom Bahnhof geht es bis zur Elbe geradeaus auf dem alten Herrendeich entlang, der nach dem langen und trockenen Sommer ganz braun geworden ist. Doch das rechts liegende Junkernfeld ist noch saftig grün.

Nach halber Strecke ist der Elbdeich erreicht. Zeit für eine Pause direkt am Elbstrand.

Zurück geht's auf dem alten Achterdeich immer an der Seeve entlang, an der uralte Weiden stehen.

Vom Beobachtungsturm hat man einen schönen Blick auf den Junkernfeldsee.

Danach geht's zum Steller See. Dort liegt der Höhepunkt der Tour: die Seevengeti. Benannt nach einem Projekt des NABU, der hier aus einem Abraumhügel eine Steppenlandschaft formte. Eigentlich machen das die Rinder, die hier grasen und so den Bewuchs klein halten. Ganz so, wie es die Büffel, Zebras und Antilopen und der Serengeti tun.

Die Rundtour endet wieder am Bunten Maschener Bahnhof, der von Schülern und Rentnern durch zahlreiche Bilder aufgepeppt wurde und so nicht mehr arg so trist aussieht. Trotzdem bin ich froh, dass bald die Regionalbahn kommt.

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Wandern auf dem E1:

in bisher 106 Tagen 2.515 km

durch vier europäische Länder.

Drymat



mein Kanal: Michael-wandert
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