Hamburg Tour: NSG Stapelfelder Moor, Öjendorfer See, Wandsbeker Gehölz

endlich Schnee in Hamburg
endlich Schnee in Hamburg

Im äußersten Osten Hamburgs, halb schon jenseits der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein, liegt das kleine Naturschutzgebiet Stapelfelder Moor. Weil es so winzig ist, hatte ich es bisher gar nicht auf Rechnung. Als alleiniges Ziel gibt es auch nicht viel her, erst durch den Besuch des Öjendorfer Sees und des Wandsbeker Gehölz wird eine lohnende Tour daraus.



Ausgestattet mit einer neuen Kamera mache ich mich auf den Weg, um das kleine Naturschutzgebiet Stapelfelder Moor zu erkunden. Das Knipsen und Filmen mit dem neuen Apparat lenkt mich etwas ab, aber die Qualitätsverbesserungen gegenüber der bisher verwendeten Handykamera sind vielleicht sichtbar.

Highlights

Bach Stellau

an der Stellau
an der Stellau

Der Weg vom wenig sehenswerten Rahlstedt zum Stapelfelder Moor führt an der Stellau entlang. Ein schmaler Pfad folgt dem Bachlauf. Das es so schön hier ist, damit habe ich in der Gegend um Rahlstedt gar nicht gerechnet. Ich bin froh, dass der Weg heute bretthart gefroren ist, denn an weniger frostigen Tagen mag es hier matschig sein.

NSG Stapelfelder Moor

der verborgene Weiher im Stapelfelder Moor
der verborgene Weiher im Stapelfelder Moor

Eigentlich ist hier kein richtiges Moor, eher ein Wald, der rege von Reitern und Hundehalter genutzt wird. In der Mitte verborgen ein Weiher, der unzugänglich ist.

Öjendorfer See

Der See im Öjendorfer Park ist zwischen den zwei Weltkriegen entstanden. Erst wurde Sand und Kies entnommen, so dass eine große Grube entstand, dann wurde nach dem zweiten Weltkrieg der Schutt der zerstörten Stadtteile des Hamburger Ostens eingebracht. In den fünfziger Jahren wurde der See zum Regenrückhaltebecken. So entstand der See. Drum herum wurde ein schöner Park angelegt - fertig war das Freizeitgelände mit den zwei Badestellen, feinem Sandstrand und Liegewiesen. Im Sommer ist der Park voller Besucher, die auch gerne mal einen Grill anheizen und die Luft kontaminieren. Doch heute - mitten im Winter- ist der Park ruhig. Und da der See endlich einmal zugefroren ist, trauen sich einige wagemutige Schlittschuhläufer auf das hauchdünne Eis. 

Ein Weg führt um den ganzen See herum.

Wandsbeker Gehölz

Bis in die Mitte des 19.Jhd. gab es in Wandsbek ein prächtiges Schloss mit angrenzendem Schlosspark. Das Schloss wurde schon nach sechzig Jahren wieder abgerissen, die Ländereien parzelliert, verkauft und mit Stadtvillen bebaut. So entstand das schicke Marienthal. Ein Teil des Schlossparks konnte erhalten werden und bildet heute das Wandsbeker Gehölz. Leider wurden Eisenbahnschienen und Straßen durch das zwei Kilometer lange Gehölz gebaut und teilten es so in vier kleine Gehölze auf. Trotzdem ist es heute ein beliebtes Naherholungsgebiet und für Spaziergänge bestens geeignet.  

Zwischen dem dritten und vierten Gehölz liegt der Wandsbeker Bahnhof, von dem man alle dreißig Minuten mit der Regionalbahn in die City kommt. Das nutze ich auch und so ist kein Bild vom vierten Gehölz entstanden. Sorry.

Weitere Informationen bei hamburg.de

Stapelfelder Moor
Stapelfelder Moor
Öjendorfer See
Öjendorfer See
Wandsbeker Gehölz
Wandsbeker Gehölz



Wandern auf dem E1:

in bisher 106 Tagen 2.515 km

durch vier europäische Länder.

Drymat



mein Kanal: Michael-wandert
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