Hamburg-Tour: NSG Moorgürtel

im NSG Moorweiden hat man seine Ruhe
im NSG Moorweiden hat man seine Ruhe

Das Naturschutzgebiet Moorweiden liegt im Südwesten Hamburgs und steht sicherlich nicht im zentralen Interesse der Hamburger, sondern wird vermutlich eher von Anwohnern aufgesucht. Ich bin keinem Menschen begegnet, aber das ist auch kein Wunder, denn dieser trübe Tag im Januar kühlte mit feuchter Kälte, die über moorige Wiesen strich, mächtig aus. 

An anderen Tagen hätte ich Weite und Stille der extensiv genutzten Grünflächen sicherlich mehr genießen können. 

 


Wer die Abgeschiedenheit dieses kleinen Naturschutzgebietes genießen will, sollte sich eilen, denn der Bau der A26, die mitten durch dieses NSG geführt wird, schreitet voran. 

In dem Naturschutzgebiet sind nicht alle Wege dort, wo sie sein sollten, aber das hat seinen besonderen Reiz. So traute ich mich, einmal die ausgetreten Pfade zu verlassen. Für fünfhundert Meter ging es mitten hindurch durchs feuchte, glitschige Moor. Eine Nachahmung ist nicht empfehlenswert (km 2,4-2,9). Aber es war gutes Training für eine spätere Tour, die über das norwegische Fjäll gehen wird.

Bewertung: für die Weiten der Moorwiesen ist das Wetter im Winter eindeutig zu kalt, schon der leichte Wind kühlte den Körper mächtig aus, weil er ungehindert über die Weiden streichen konnte. Nur gelegentlich verlief der Weg durch schützenden Wald. Was für ein Glück, dass ein überdachte Beobachtungsstand an der Moorwettern Schutz für eine Kaffeepause bietet.

Für eine Erkundung sollte man eine wärmere Jahreszeit wählen.


Bilder zur Tour
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Infos zum NSG Moorgürtel
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