Hamburg-Tour: Finkenwerder und NSG Westerweiden

das NSG Westerweide, ein Areal mit saftigen Wiesen und Weiden
das NSG Westerweide, ein Areal mit saftigen Wiesen und Weiden

Lust auf eine kleine Hafenrundfahrt? In diese Tour ist es prima zu integrieren.

Es geht zum Naturschutzgebiet Westerweiden. Gleichzeitig lassen sich mit dieser Tour ohne Mühe noch die NSGte "Finkenwerder Süderelbe", "Mühlenberger Loch" sowie "Nesssand" abhaken. Eine große Ausbeute für mich, der die Hamburger Naturschutzgebiete ablaufen will.

Der Wermutstropfen dieser Tour: keines der genannten Naturschutzgebiet kann betreten werden. Schön war es trotzdem. Das herrliche Wetter hat dazu sicherlich beigetragen.


Die Tour war unterlegt mit schönstem Sonnenwetter! So macht es Spaß, im Winter an die frische Luft zu gehen.

Der Hamburger Hafen (Containerkräne)
Der Hamburger Hafen (Containerkräne)

Von den Landungsbrücken geht es mit einer HADAG-Fähre die Elbe hinab vorbei an Kränen von gewaltigen Ausmaßen, die für die Entladung der riesigen Containerschiffe bestimmt sind. Die kleine Hafenrundfahrt endet auf der andere Elbseite am Anleger Finkenwerder.

Bevor es richtig losgeht, gibt es im "Dampfer Imbiss" aber noch 'ne Currywurst zur Stärkung.

Es geht zunächst durch den Ort Kirchenwerder, die Kirche St. Nikolai gibt Raum für eine frühe Rast, dann geht es an zahlreichen Apfelbaumplantagen vorbei, bis schließlich das NSG Westerweiden erreicht ist, an dem es aber nicht hinein, sondern nur entlang geht. Jenseits der grünen Weiden liegt ein zweites NSG, es ist das Gebiet Finkenwerder Süderelbe, das im Süden von der Alten Süderelbe begrenzt wird.

 In einem kleinen Park direkt an der Süderelbe lässt es sich wunderbar Pause machen
In einem kleinen Park direkt an der Süderelbe lässt es sich wunderbar Pause machen

Dann geht es ein Stück auf der viel befahrener Straße an dem langgestreckten Areal des Finkenwerder Flughafens entlang, bis man nach Neuenfelde abzweigt, wo die Kirche St. Pankratius zum Aufwärmen lockt, denn es ist trotz Sonne ganz schön kalt.  

Blick vom Fähranleger Neuenfelde auf die andere Seite der Elbe nach Blankenese
Blick vom Fähranleger Neuenfelde auf die andere Seite der Elbe nach Blankenese

Zum Fähranleger "Neuenfelde" ist es danach nicht mehr weit und ich hoffe, dass ich von dort aus mit der Fähre nach Blankenese übersetzen kann. Doch das geht nicht, denn die Elbe hat gerade Niedrigwasser, die Fähre steuert während dieser Zeit den Anleger nicht an, sondern fährt nach Finkenwerder. Erst ab 16 Uhr ginge es heute wieder. So lange will ich nicht warten.

die Este bei der Sietas Werft mit Blick auf Cranz
die Este bei der Sietas Werft mit Blick auf Cranz

So schaue ich mir das neu erbaute Sperrwerk an, das die Este von der Elbe trennt. Es wurde 2000 restauriert, um die Erreichbarkeit der dahinter liegenden Sietas-Werft zu erhöhen und dem starken Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, der tatsächlich erstaunlich rege ist. Liegt es an der nahen Flugzeugwerft? Die Schiffswerft ist alt und ganz schön herunter gekommen, aber irgendwie auch malerisch schön. Un doch muss hier noch regen Leben herrschen, wie ein Zeitungsartikel berichtet.

Der Anleger in Cranz wird 2018 gar nicht angefahren
Der Anleger in Cranz wird 2018 gar nicht angefahren

Ein schöner Pfad führt die Este entlang nach Cranz, dort gibt es einen weiteren Anleger, der aber, so sieht es aus, in 2018 gar nicht angefahren wird. Zu lesen ist, dass die Este entschlickt werden soll.

So nehme ich den Bus zurück nach Finkenwerder zum Fähranleger der HADAG.

mit der  HADAG Fähre zurück zu den Landungsbrücken
mit der HADAG Fähre zurück zu den Landungsbrücken

Mit der Hadag-Fähre (HVV Linie 62) geht es zurück zu den Landungsbrücken, während die Sonne langsam unter geht. 

Bewertung: eine gelungene Tour!


Bilder zur Tour
Bilder zur Tour


Wandern auf dem E1:

in bisher 106 Tagen 2.515 km

durch vier europäische Länder.

Drymat



mein Kanal: Michael-wandert
mein Kanal: Michael-wandert

Blogverzeichnis Bloggerei.de