Hamburg-Tour: NSG Eppendorfer Moor + Stadtpark

auch an einem grauen Novembertag schön: das Eppendorfer Moor
auch an einem grauen Novembertag schön: das Eppendorfer Moor

Das prächtige Farbenspiel des Herbstes ist vorbei, die bunten Blätter liegen am Boden und bilden, vom Regen durchweicht, eine glitschig-matschige Pampe. Der November zeigt sich nun von seiner grau-braunen Seite. Doch auch das kann schön sein, wie mein Ausflug ins Eppendorfer Moor und in den Stadtpark zeigt.

Eine Tour durch die Stadt. Und doch mitten in der Natur!


Blick von der Krugkoppelbrücke auf die Alster Richtung Leinpfad
Blick von der Krugkoppelbrücke auf die Alster Richtung Leinpfad

Die Tour startet am nördlichen Ende der Alster an der Krugkoppelbrücke. Zunächst geht es den schönen Leinpfad entlang, der jüngst zur Fahrradstraße ausgebaut wurde. Ein Impuls läßt mich schon in Eppendorf einen ersten Halt machen. In der St. Johannis-Kirche übt ein Organist auf der Kirchenorgel und schenkt mir, während ich auf einer Kirchbank sitzend lausche, Momente voller Ruhe. Vielen Dank!

der zentrale Teich im Eppendorfer Moor
der zentrale Teich im Eppendorfer Moor

Nach einer halben Stunde voller Muße geht es weiter, am Eppendorfer Mühlenteich vorbei und dann bin ich auch schon im Eppendorfer Moor, dessen Zentrum ein großer Teich bildet, auf dem sich Enten wohl zu fühlen scheinen. Recht schnell ist er umrundet, groß ist dieses Naturschutzgebiet wirklich nicht. Jenseits des Teiches ist es moorig, doch die aufgeschütteten Wege sind trotz Regen nicht durchweicht.

Weitere Infos zum Eppendorfer Moor
Weitere Infos zum Eppendorfer Moor

Das Moor verlasse ich auf der östlichen Seite. Nun soll es zum Stadtpark gehen, der Weg dorthin ist nicht weit. Jenseits der Alsterkrugchaussee entdecke ich ein Kleinod: den Inselkanal. Wer hier wohnt, kann sich glücklich schätzen. Danach geht es die Deelböge entlang, dann durch das Wohngebiet am Braamkamp. Schon bin ich am Stadtpark, den vermutlich jeder Hamburger kennt.

sieht aus wie das Eppendorfer Moor, ist aber ein Teich im Stadtpark
sieht aus wie das Eppendorfer Moor, ist aber ein Teich im Stadtpark

Heute steht der nördlichen Teil des großen Parks auf dem Programm. Im kürzlich wiedereröffneten Planetarium wird noch etwas gebaut; es hat geschlossen. Das Café am Plantschbecken dagegen hat geöffnet und wartet auf die Gäste, die sich trotz Schmuddelwetter in den Park gewagt haben. Es gibt warme Gerichte, Kaffeespezialitäten und frischen Kuchen. Während es draußen gerade schüttet, genieße ich drinnen einen Milchkaffee mit Apfelkuchen. Der Schauer zieht ab und ich weiter. Am kleinen Teich im nördlichen Zipfel des Parks sieht es aus wie im Eppendorfer Moor. Nach der Umrundung des Teiches geht es in südlicher Richtung durch die Platanenallee mit Blick auf den Stadtparksee, vorbei am Rosengarten, wo letzte Rosenblüten der Kälte trotzen, zum Pinguinbrunnen, der bereits winterfest gemacht ist. Ebenso wie die weißen Statuen Adam und Eva, die in Holzkisten vermummt auf den Frühling warten.

Ich umrunde den Stadtparksee, passiere die Liebesinsel und verlasse den Park an seiner östlichen Seite.

Infos zum Stadtpark
Infos zum Stadtpark

der Goldbekkanal mit Blick auf das Hausensemble am Goldbekufer
der Goldbekkanal mit Blick auf das Hausensemble am Goldbekufer

Der weitere Weg führt am Goldbekufer entlang zurück nach Winterhude, wo die Tour an einer Stadtradstation endet.

 

 


Update

im Frühjahr 2018 war ich ein weiteres Mal im Eppendorfer Moor.

Bilder zur Tour

NSG Eppendorfer Moor + Stadtpark
NSG Eppendorfer Moor + Stadtpark