Warum ein Smartphone beim Wandern sinnvoll ist

Apple IPhone 4s
Apple IPhone 4s

Warum soll ich auf meinen Wanderungen ein Smartphone mitnehmen?

Natürlich um damit von unterwegs zu telefonieren. Schon klar!

Aber das kleine Wunderding kann noch mehr: mit einer App wird es zum Wanderführer, weist den Weg und zeichnet die Tour auf.


Mittlerweile besitzt jeder Zweite in Deutschland (woher weiß ich das?) ein Smartphone. Das Mobiltelefon hat sich in den letzten Jahren zu einem Computer im Westentaschenformat gewandelt.

Ich verwende ein Smartphone von Apple und ich möchte hier keine Diskussion anzetteln, ob es das Beste ist, oder warum ich ein Samsung nehmen sollte oder vielleicht eines von Sony. Ich hab's halt und das schon seit 2011. Es ist damit schon ein wenig betagt, aber solange es seinen Dienst tut, bleiben wir zusammen.

Wenn man wandert, braucht man einen Plan, wolang es gehen soll. Früher benutzte man dafür Karte und Kompass, einige machen es heute noch so. Andere verwenden GPS-Systeme, die es mittlerweile für kleines Geld, geringer Größe und Gewicht zu kaufen gibt. Ich habe mich, solange ich in Deutschland wandere, dafür entschieden, mich einer Wandersoftware zu bedienen, die ich als App auf mein IPhone installiere. Denn so brauche ich keine Karten im kleinen Maßstab, um durch Deutschland zu wandern. Alles ist im Computer und auf dem Smartphone gespeichert. Das ist ungemein praktisch.

Es gibt einige Programme für's Wandern. Meine Wahl fiel auf Komoot. Wie ich das Programm nutze, findest du hier.

Der gravierende Nachteil eines Smartphones ist seine begrenzte Batterieleistung, es hält meist nicht den ganzen Tag durch, bei intensiver Verwendung ist oft schon nach vier bis fünf Stunden Schluss. Mein IPhone 4s verhält sich so. Und Anfang 2015 war die Batterie am Ende, für ein IPhone meist ein Todesurteil. Aber ich habe einen neuen Akku einbauen lassen, das geht mittlerweile, nur nicht beim Hersteller selbst. Nun ist das Handy wieder für mehrere Stunden Nutzung gut.

Auf einer Wanderung wird es durch die WanderApp aber stärker gefordert, weil es permanent GPS-Daten austauschen und die Route berechnen muss. Bei einer längeren Wanderung (>4 Stunden) ist der Akku oft alle, bevor die Tour zu Ende ist. Da ist der Einsatz eines Zusatzakkus sinnvoll. 

Akku Pack

Morphie Juice Pack
Morphie Juice Pack

Der Blick ins Internet zeigt: es gibt eine große Auswahl externer Akkus, die das schlappe Smartphone wieder mit Power versorgen. Meine Wahl fiel auf einen Akku, der in einer Schutzhülle untergebracht ist und sich so mit dem Smartphone verbindet. Dadurch wird es klobiger und schwerer. Das ist der Preis für eine deutlich ausgeweitete Laufzeit.

Für eine eintägige Wanderungen scheint mir dieses System die perfekte Lösung zu sein, denn das IPhone läuft kraftvoll den ganzen Wandertag über.

Meine Wahl fiel auf das  Morphie Juice Pack Plus.

Die Qualität der Schutzhülle scheint perfekt, nach mehreren Wanderungen zeigt es noch keinen Verschleiß. Wenn IPhone und Morphie voll aufgeladen sind, steht einer Wanderung bis zu 10 Stunden nichts im Wege.

Ich verwende den Zusatzakku immer im Modus Standby (grün), wie es auch vom Hersteller empfohlen wird. So werden IPhone und Zusatzakku gleichmäßig entladen, es soll nach Angaben des Herstellers zu einer längeren Nutzungsdauer führen. 

Bei mehrtägigen Wanderungen brauche ich über Nacht eine Steckdose, um den Juice Pack zu laden. Bleibt das Handy in der Schale, wird es gleich mit geladen. Praktisch! Und ich brauche dann nur das Ladekabel für das Juice Pack.

Für den Alltagsbetrieb erwies sich sie Schutzhülle, obwohl handlich und griffig und nur 70g schwer als unhandlich. Nützlich ist es aber auf jedem Fall immer dann, wenn mal wieder keine Steckdose zum Aufladen des Handies in der Nähe ist.